Wie wir Sie unterstützen können
In unserer Praxis in Tübingen bieten wir einfühlsame Begleitung in herausfordernden Lebensphasen – in Ihrem Tempo und mit Blick auf Ihre Ressourcen. Erfahren Sie hier mehr über unsere Therapieangebote.
Psychotherapie
Wann ist es sinnvoll, eine Psychotherapie zu beginnen?
Psychotherapie – also eine Behandlung, die das Seelische in den Vordergrund stellt – ist sinnvoll im Kontext von akuten Krisensituationen, bei verschiedensten Beschwerden wie Selbstwertproblemen, Depressionen, Essstörungen, Zwängen, Ängsten, Phobien und Panikattacken, Belastungsreaktionen nach auslösenden Ereignissen, Traumafolgestörungen (siehe Traumatherapie), akuten Krisen im beruflichen oder privaten Bereich, familiären oder beruflichen Problemen, Problemen in der Paarbeziehung (siehe Paartherapie), Trauerreaktionen, Schlafstörungen, Burnout, Sexualstörungen u. a. und bei psychosomatischen Beschwerden.
In der Einzeltherapie geht es unter vielen anderem Dingen um einen Prozess der „inneren Erforschung“, auf den man sich aktiv einlässt. Als Therapeut helfe ich meinen Klienten dabei, eine Instanz des „inneren Beobachters“ aufzubauen, um das, was in ihnen vorgeht, beobachten zu können, ohne gänzlich hineingezogen zu werden, wie es im Alltag meist geschieht.
Für nähere Informationen können Sie gerne ein halbstündiges Erstgespräch mit mir in meiner Praxis im Zentrum Tübingens vereinbaren, in dem ich Ihnen alle Ihre Fragen zur Therapieform beantworten kann.
Paartherapie
(nach Hans Jellouschek)
Ich begleite in meiner Paartherapie in Tübingen Paare, die in eine Phase ihrer Beziehung eingetreten sind, in der die Euphorie des Zusammenseins und die Verliebtheit auf die Probe gestellt werden – da sich in der Beziehung „Ecken und Kanten“ des Partners/der Partnerin auf eine neue Weise zeigen –, wenn sie daran arbeiten wollen, besser zueinander zu finden und sich immer wieder von Neuem aufeinander einzulassen. Solche Krisen im Verlauf einer Beziehung können auch eine Chance für einen Reifeschritt darstellen.
Als meine Aufgabe sehe ich es dabei an, für eine Atmosphäre zu sorgen und einen Rahmen zu schaffen, in dem keiner der Partner sich bewertet, sondern sich angenommen fühlt und so sein darf, wie er oder sie ist.
Daraus ergeben sich im besten Fall neue Wege für eine befriedigendere Beziehung. Die Themen Nähe und Distanz, Verbindlichkeit und Autonomie und andere, die in der Paarbeziehung auftauchen, werden angesprochen, verarbeitet und in ein neues Gleichgewicht gebracht.
Traumatherapie
Traumatherapie: EMDR
Der Ausdruck EMDR bedeutet: „Eye Movement Desensitization and Reprocessing“ (auf Deutsch: Desensibilisierung und Verarbeitung durch Augenbewegung).
Es handelt sich dabei um eine durch zahlreiche wissenschaftliche Studien belegte Methode zur effizienten Behandlung von Traumafolgestörungen, die von Francine Shapiro (USA) in den 1980er Jahren entwickelt wurde. Sie eignet sich zur Behandlung von Traumata bei Erwachsenen sowie bei Kindern und Jugendlichen. In Deutschland hat der wissenschaftliche Beirat für Psychotherapie im Jahr 2006 EMDR als wissenschaftlich begründete Psychotherapiemethode anerkannt.
Forschungsergebnisse zeigen: Nach der Behandlung einer einfachen posttraumatischen Belastungsstörung mit EMDR fühlen sich 80 Prozent der Patientinnen und Patienten deutlich entlastet – und das bereits nach wenigen Sitzungen.
Bei der EMDR-Behandlung wird die belastende Erinnerung unter Verwendung der sogenannten bilateralen Stimulation nachverarbeitet: Der Patient oder die Patientin folgt den Fingern des Therapeuten mit den Augen, während dieser seine Hand abwechselnd nach rechts und links bewegt. Diese Stimulation unterstützt das Gehirn, die eigenen Selbstheilungskräfte zu aktivieren und die belastenden Erinnerungen zu verarbeiten.
Traumatherapie
Traumatherapie: EMDR
Der Ausdruck EMDR bedeutet: „Eye Movement Desensitization and Reprocessing“ (auf Deutsch: Desensibilisierung und Verarbeitung durch Augenbewegung).
Es handelt sich dabei um eine durch zahlreiche wissenschaftliche Studien belegte Methode zur effizienten Behandlung von Traumafolgestörungen, die von Francine Shapiro (USA) in den 1980er Jahren entwickelt wurde. Sie eignet sich zur Behandlung von Traumata bei Erwachsenen sowie bei Kindern und Jugendlichen. In Deutschland hat der wissenschaftliche Beirat für Psychotherapie im Jahr 2006 EMDR als wissenschaftlich begründete Psychotherapiemethode anerkannt.
Forschungsergebnisse zeigen: Nach der Behandlung einer einfachen posttraumatischen Belastungsstörung mit EMDR fühlen sich 80 Prozent der Patientinnen und Patienten deutlich entlastet – und das bereits nach wenigen Sitzungen.
Bei der EMDR-Behandlung wird die belastende Erinnerung unter Verwendung der sogenannten bilateralen Stimulation nachverarbeitet: Der Patient oder die Patientin folgt den Fingern des Therapeuten mit den Augen, während dieser seine Hand abwechselnd nach rechts und links bewegt. Diese Stimulation unterstützt das Gehirn, die eigenen Selbstheilungskräfte zu aktivieren und die belastenden Erinnerungen zu verarbeiten.
Traumatherapie nach Manuela Mischke-Reeds
Wichtig ist auch hierbei für den/die Klienten/in, dass eine Atmosphäre von Vertrauen und Sicherheit geschaffen wird. Das Wort „Sicherheit“ ist für den traumatisierten Menschen ein Schlüsselwort. Eine traumatisierende Situation ist überwältigend und gekennzeichnet von Kontrollverlust und einem starken Gefühl der Verunsicherung.
Bei der Arbeit mit Traumata geht es ganz besonders darum, verlässliche eigene Ressourcen zu finden oder wiederzufinden beziehungsweise neue Ressourcen aufzubauen, um die Selbstregulation auf sichere Beine zu stellen und ein Gefühl der Selbstwirksamkeit zu erreichen.
Musiktherapie
Ziel der Musiktherapie ist es, Menschen beim Ausdruck und bei der Verarbeitung von Gefühlen zu unterstützen, innere Spannungen zu regulieren und Ressourcen zu stärken. Sie kann unter anderem bei psychischen Erkrankungen, neurologischen Störungen, chronischen Schmerzen, Entwicklungsstörungen oder in der Palliativ- und Rehabilitationsmedizin eingesetzt werden. Musik wirkt dabei auf mehreren Ebenen zugleich: emotional, körperlich, kognitiv und sozial.
Als eigenständige therapeutische Disziplin entwickelte sich die Musiktherapie jedoch erst im 20. Jahrhundert, insbesondere nach dem Zweiten Weltkrieg, als Musik zur Behandlung von Kriegsversehrten eingesetzt wurde. In den folgenden Jahrzehnten wurde sie durch psychologische, medizinische und musikpädagogische Ansätze weiterentwickelt und schließlich als eigenständiger Gesundheitsberuf etabliert.
Ihre Ansprechpartnerin: Désirée Eisenmann
Tel. 07472-9645537
oder 0157-36513836
eisenmann@praxis-ef.de
Telefon
Mobil
Adresse
Rappstraße 21
72070 Tübingen
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